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Reglement 2009:
Zugelassen sind alle Ein- und Zweizylinder-Motorräder bis 700ccm mit 17" Bereifung und in einwandfreiem technischen Zustand. Ein Ausgleichsbehälter für den Vergaserüberlauf muss angebracht sein, Scheinwerfer und Rücklicht sowie die Blinker müssen abgebaut oder abgeklebt werden, Spiegel und Kennzeichen müssen abgebaut werden. Vor jeder Veranstaltung findet eine technische Abnahme mit Fahrerbesprechung statt. Entsprechende Motorradkleidung (Textil oder Leder mit Protektoren), Motorradstiefel, Handschuhe, ein zugelassener Helm und Rückenprotektor sind Pflicht. Die Reifenwahl wird jedem Teilnehmer freigestellt, bei nasser Strecke (Regentraining bzw. Regenlauf) sind jedoch aus sicherheitstechnischen Gründen keine profillosen Reifen (auch keine geschnittenen Slicks) zugelassen. Eine Überschreitung des Geräuschpegels von 96 Phon schließt die Teilnahme an der Veranstaltung aus. Keine Geldrückgabe! Veranstaltungen: Der ADMV Drift Cup ist eine lizenzfreie Hobbyserie, welche mindestens fünf Läufe auf fünf verschiedenen Strecken umfasst. Dabei werden am jeweiligen Samstag freie Trainings unter den Bedingungen der jeweiligen Streckenbetreiber durchgeführt. Das Starterfeld wird in drei Klassen (Einsteiger) Sport und Open (Lizenz- und schnelle Sportfahrer) eingeteilt. Pro Veranstaltungswochenende werden 25 Fahrer je Klasse zugelassen. Am Sonntag gibt es dann, nach mindestens einem freien Training am Vormittag, ein Zeittraining. Die Läufe werden nach dem Mittag in drei Klassen durchgeführt. Begonnen wird mit der Klasse Fun, es folgen Klasse Sport und die Open Klasse, danach beginnen wir mit dem 2.Lauf der Fun Klasse, danach der zweite Lauf der Sport Klasse und enden wird die Veranstaltung mit dem 2.Lauf der Openklasse. Die im Zeittraining aufgestellte Zeit wird für die Startaufstellung herangezogen. Die Startaufstellung im ersten und zweiten Lauf ist gleich. Nach dem zweiten Lauf jeder Klasse soll auch noch die Zeit sein, einen Weehlie-, Stoppie- oder Burnout-König zu krönen. Die Distanz der Vorläufe beträgt zwei Aufwärmrunden plus 8 min plus zwei Runden. Der Finallauf der Funklasse geht nach zwei Aufwärmrunden über 10 Minuten plus zwei Runden. Die Vorläufe der Sport und Openklasse gehen ebenfalls nach zwei Aufwärmrunden über 10 Minuten plus zwei Runden. Im Finallauf der Sport und Openklasse sind nach zwei Aufwärmrunden 12 Minuten plus zwei Runden zu absolvieren. Einen Zeitplan erhalten die Teilnehmer am Veranstaltungswochenende vor Ort. Die ersten drei der Tageswertung der Klassen Fun Sport und Open erhalten Pokale oder kleine Sachpreise. Während des Laufes: Startet ein Fahrer zu zeitig, d.h. vor dem Startsignal, wird dieser Fahrer durch Flaggen darauf hingewiesen und muss innerhalb der nächsten drei Runden als Zeitstrafe eine Boxendurchfahrt absolvieren. Diese hat mit einer angemessenen Geschwindigkeit zu erfolgen, so dass keine anderen Personen gefährdet werden können. Diese Regelung gilt auch bei anderen Manövern zum Vorteil des einzelnen Fahrers wie z.B. das Abkürzen von Streckenteilen. Missachtet der betreffende Fahrer die Flaggensignale wird er disqualifiziert. Wenn auf einer Strecke keine Boxendurchfahrt möglich ist, wird der betreffende Fahrer um drei Plätze zurückversetzt. Im Falle eines leichten Sturzes oder Ausrutschers wird dies den Fahrern durch die Streckenposten mit der gelben Flagge angezeigt. Blaue Flaggen für Überrundungen werden aufgrund des vereinfachten Breitensportreglements NICHT gezeigt. Bei Rennabbruch wird die Rote Flagge geschwenkt! Bei Rennabbruch gilt die letzte Runde vor dem Abbruch, der gestürzte bzw. ausgeschiedene Fahrer wird nicht gewertet. Beschwerden gegen einen Fahrer sind zur betreffenden Veranstaltung schriftlich vorzubringen, spätestens 30 min nach dem letzten Lauf der jeweiligen Klasse gegen eine Gebühr von 50 Euro. Wertung / Endwertung: Bei jedem Wertungslauf erhalten die Fahrer anhand der Ergebnislisten des Veranstalters Punkte nach dem Wertungssystem des ADMV Drift Cup. In den jeweiligen Klassen werden für die Siegerermittlung der jeweiligen Veranstaltung und für die Gesamtjahreswertung aus den in beiden Läufen des jeweiligen Wochenendes die erreichten Punkten addiert (Punkte Lauf 1 + Punkte Lauf 2) und diese Punkte dann für die Jahreswertung aufaddiert. Der Fahrer mit der höchsten Punktzahl ist Sieger des ADMV Drift Cups der entsprechenden Klasse (jeweils je Veranstaltung / Ende des Jahres). Die eingefahrenen Punkte werden in der eingeschriebenen Klasse gutgeschrieben. Bei gleicher Punktzahl entscheiden die besseren Einzelplatzierungen des letzten Laufes bzw. des vorletzten Laufes etc. Die eingefahrenen Punkte des zweiten Laufes sind dabei höherwertig! In die Wertung des ADMV Drift Cups werden nur die Fahrer aufgenommen, welche sich im Vorfeld für die gesamte Serie nennen und nach Ablauf der Saison an mindestens vier von fünf Läufen teilgenommen haben. Bei Ausfall durch Sturz, Motorschaden, Panne oder ähnlichem besteht kein Anspruch auf Rückzahlung des Startgeldes. Der Gesamtsieger des ADMV Drift Cups der Klasse Open wird auch als sächsischer Meister vom SLM (sächsischer Landesfachverband Motorsport e.V.) gekürt. Punktetabelle:
Nennungen: Die Nennformulare für die komplette Serie bzw. für die einzelnen Rennen sind dem Veranstalter unter Verwendung der auf unserer Seite zur Verfügung gestellten Online-Formulare bis 4 Wochen vor Veranstaltungstermin per mail oder per Post zuzusenden. Nachmeldungen an den entsprechenden Wochenenden sind gegen zusätzliche 10 Euro Nachmeldegebühr möglich. Bei Erreichen der Maximalanzahl an Fahrern (25 Fahrer pro Klasse) behält sich der Veranstalter vor, per Meldeformular angemeldeten Fahrern abzusagen und / oder Neuanmeldungen vor Ort abzulehnen. Der Veranstalter kann auch die Meldung von Personen ohne Angabe von Gründen ablehnen und Personen des Platzes verweisen, wenn diese den Ablauf der Veranstaltung stören, zu stören versuchen oder den Anweisungen des Personals nicht Folge leisten. Kosten: Je Veranstaltungswochenende belaufen sich die Kosten auf 95 Euro pro Fahrer. Der Tagespreis für die Teilnahme an einem Tag (Samstag oder Sonntag) beträgt 60 Euro, Wochenendstarter werden bevorzugt (z.B. bei zu vielen Startern auf der jeweiligen Strecke). Nach erfolgreicher Anmeldung und bis 14 Tage vor dem entsprechenden Lauf ist der Gesamtbetrag auf folgendes Konto zu überweisen: Sparkasse Oberlausitz Niederschlesien KontoNr.: 3000 115 012 BLZ.: 850 501 00 Kontoinhaber: MC Robur Zittau /ADMV Drift Cup. Unter Verwendungszweck bitte Euren Namen mit Startnummer und den Ort der Teilnahme angeben (Bsp.: Wagner, 158, Lichtenberg). Nur wer überwiesen hat UND in der Starterliste steht ist verbindlich genannt, Nachnennungen werden mit 10 Euro Aufpreis "belohnt". Klasseneinteilung: Das Fahrerfeld wird in drei Klassen eingeteilt, in welche sich der Fahrer anhand seiner selbst eingeschätzten Fähigkeiten einordnet und entsprechend bei der Anmeldung einträgt.
Weiter kann bei erforderlichen Gegebenheiten das Starterfeld in den Klassen unterteilt werden. Dadurch werden speziell auf kleineren und engen Strecken kritische Überholmanöver minimiert und damit die Sicherheit der Fahrer erhöht. Startnummern: Jeder Fahrer ist für die Anbringung seiner Startnummer selbst verantwortlich. Die Startnummer kann im Onlineformular ausgewählt werden und gilt die gesamte Saison. Jede Startnummer wird nur einmal ausgegeben. Startnummern sind möglichst deutlich auf den Startnummernfeldern vorn, links und rechts anzubringen. Farbzwang besteht nicht, jedoch sollte sich die Nummer deutlich vom Untergrund abheben. Wenn der Zeitnehmer die Startnummer nicht erkennen kann besteht kein Recht auf Wertung. Versicherungen: Zur Teilnahme an diesem Cup ist keine Lizenz erforderlich, allerdings muss eine gültige Unfallversicherung vorliegen. Jeder Fahrer versichert sich selbst; ein Anspruch auf Schadensersatz gegen den Veranstalter besteht nicht. Eine Grundabsicherung kann gegebenenfalls als Tagesunfallversicherung beim Veranstalter abgeschlossen werden. Der Fahrer ist selbst verantwortlich für den technischen Zustand seines Fahrzeuges und die Einhaltung sportgesetzlicher Vorschriften. Alkoholisierte Fahrer und alkoholisiertes Begleitpersonal werden von der Veranstaltung ausgeschlossen (ohne Geldrückgabe)! Fahrerlagerordnung: Diese Fahrerlagerordnung gilt ergänzend zu der von der Rennstrecke bestehenden Ordnung. Hausordnung/Umwelt: Neben der hier aufgeführten Fahrerlagerordnung sind die Hausordnung und die umweltrechtlichen Hinweise der jeweiligen Rennstrecke zu berücksichtigen. Hausrecht: Der Rennstreckenbetreiber, der Veranstalter und ORG sind berechtigt, das Hausrecht auszuüben. Den Anweisungen des Personals ist Folge zu leisten. Fahrerlagereinteilung: Die Zuteilung der entsprechenden Stellfläche im Fahrerlager erfolgt ausschließlich durch den Veranstalter. Den Anweisungen der ORG-Teams ist unbedingt Folge zu leisten. Schäden: Für Schäden, die durch den Aufbau, den Abbau (Erdnägel, Asphaltbruch etc.) oder den Betrieb (Flurschäden) der Teaminfrastruktur verursacht werden, haftet das Team bzw. der Fahrer. Dies gilt insbesondere auch für Schäden (Löcher in der Asphalt- oder Plattendecke, Kabelverletzungen, Rohrbeschädigungen etc), die durch das Eintreiben von Erdnägeln oder anderen Verankerungsmitteln entstanden sind. Gleiches gilt für Schäden in der Box. Gewerbliche Tätigkeiten: Sämtliche gewerbliche Tätigkeiten auf dem Veranstaltungsgelände wie etwa der Verkauf von Merchandising-Artikel oder das Anbieten von Dienstleistungen bedürfen der Zustimmung von ORG und des Veranstalters. Ausschank / Bewirtung: Der öffentliche Ausschank von kostenpflichtigen oder zu Werbezwecken kostenfreien Getränken und die öffentliche Ausgabe von Speisen sind grundsätzlich untersagt. Bei der teaminternen Bewirtung sind die Umwelthinweise der Rennstrecke zu beachten. Werbung: Die Verteilung von Werbemitteln im Fahrerlager wie Flyer, Give-Aways etc. und Ausstellung von Produkten bedürfen grundsätzlich der Zustimmung von ORG und des Veranstalters. Fahren im Fahrerlager: Die maximal zugelassene Höchstgeschwindigkeit innerhalb des Fahrerlagers mit Fahrzeugen jeglicher Art beträgt unter 10 km/h (Schritttempo). Es gilt die Straßenverkehrsordnung sowie die Hinweise der Rennstrecke. Im Fahrerlager dürfen grundsätzlich keine motorisierten Fahrzeuge bewegt werden - ausgenommen Teilnehmer. Eltern haften für Ihre Kinder! Informationspflicht: Jeder eingeschriebene Teilnehmer ist verpflichtet, sein Team und die teameigenen Sponsoren über die Inhalte dieser Fahrerlagerordnung zu informieren. Zusatz: Diese Regeln sind noch unvollständig. Nach Bekanntgabe der Strecken werden sie entsprechend der vom Streckenbetreiber auferlegten Regeln endgültig angepasst. Wir hoffen, dass alle Fahrer mit diesen Regeln einverstanden sind - es geht um die Erhaltung des Supermotosportes und der vorhandenen Strecken. Hier gehts zur Anmeldung. |
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